Kreditkarte ohne Schufa
23. August 2008 von Siegmar
Oder Kreditkarte erhalten, auch wenn man so pleite ist, dass man nicht einmal Geld von der eigenen Mutter leihen könnte!
Ich wollte schon seit langem eine Kreditkarte. Nicht wegen dem Kaufen auf Pump – ich halte nicht viel von Konsumschulden – sondern vor allem wegen der Onlinekäufe. Der wichtigste Grund war, dass ich mir einige Ebooks und Programme zum Thema Online Marketing kaufen möchte, aber die meisten der US-Gurus bieten kein Paypal an, sondern nur Kreditkarte. Ich nehme an, dass Paypal dort nicht sehr verbreitet ist. An sich ist es kein Problem eine Kreditkarte zu beantragen, wenn man einen Job mit festem Einkommen oder Vermögen hat.
Leider fallen Studenten und Blogger nicht in diese Kategorie. Es gab einen Fall, wo mir eine Dame am Telefon eine Kreditkarte verkauft hat. (Sie hat eigentlich nicht viel getan, denn ich wollte einfach eine). Die Frau hat sich sehr gefreut über die Bestellung, wahrscheinlich wird sie per Verkauf/Leistung bezahlt. Leider hat ihr Chef sich vorher mein Konto angesehen und nach einer Woche bekam ich einen Brief, in dem man mir mitteilte, dass man meine Bestellung leider nicht annehmen könnte, blablabla. Das heißt, keine Provision für die Dame, keine Kreditkarte für mich.
Ehrlich gesagt hatte ich auch ein wenig Angst vor einer Kreditkarte, weil der Mißbrauch viel Schaden verursachen kann, falls die Daten bei einen Online-Kauf oder durch Trojaner ausspioniert werden. Da man hier ins Minus rutschen kann, war es doch relativ riskant. Außer natürlich wenn man ein Limit setzen kann, bei dem man nicht in den negativen Bereich rutschen kann. Wenn nichts auf dem Konto/der Karte ist, dann kann man eben auch nichts kaufen.
Durch Zufall entdeckte ich vor einer Woche die Möglichkeit eine Prepaid-Kreditkarte zu bestellen. Bei dieser Karte braucht man sich keine Gedanken um Bonität und Schufa zu machen. Sie funktioniert wie eine Prepaidkarte fürs Handy. Aufladen und bezahlen. Wenn nichts drauf ist, kann man auch nichts kaufen und niemand kann mehr Geld abheben als man eingezahlt hat. Es handelt sich dabei um die LBB VISA Card prepaid. Gestern ist meine per Post gekommen. Bei der Übergabe durch den Briefträger (der diesmal netterweise geklingelt hat – normalerweise schmeißt er Pakete einfach auf den Boden und verschwindet…) musste ich durch das Post-Ident-Verfahren meine Identität mit dem Personalausweis/Reisepass belegen. Der Briefträger trägt die Daten ein, man muss nur am Ende unterschreiben.
Danach öffnete ich den Brief und konnte meine Kreditkarte herausnehmen. Das Design kann man sich online auf
Kreditkarten ohne Schufa
Jetzt Prepaid Visa Karten der LBB bestellen!
www.prepaid-kreditkarte-ohne-schufa.de
aussuchen. Ich hatte mehr Papiere erwartet. Es waren allerdings nur zwei Seiten Text dabei und ohne kleingedruckte Absätze.
Hier sind die wichtigsten Eigenschaften der LBB VISA Card prepaid:
- Die Kreditkarte ist nur mit vorhandenem Guthaben nutzbar. Um sie aufzuladen, überweist man einfach von einem Bankkonto aus einen bestimmten Betrag auf ein Konto der LBB und nach einigen Tagen kann man das Guthaben nutzen um damit zu bezahlen. Per Online-Überweisung geht es natürlich schneller und normalerweise ist schon am nächsten Tag das Geld auf der Kreditkarte.
- Verzinsung des Guthabens mit bis zu 3,25%. Relativ uninteressant. Geld auf der Kreditkarte ist auch zum Ausgeben gedacht und nicht zum Sparen oder als Anlage. Mit den Zinsen ist es also wie beim Sparbuch – tendieren gegen Null.
- Man erhält eine monatliche Kreditkartenabrechnung mit der Auflistung der Umsätze, Einzahlungen, Zinsen, usw. Ich werde die Online-Abrechnung nutzen, weil ich nicht die zusätzlichen Kosten für den Versand der Abrechnungen bezahlen will. Für jeden Versand der Rechnung bezahlt man 0,50€. Es lohnt sich also die Rechnungen online zu erhalten und falls nötig auszudrucken.
Weitere Informationen zur LBB VISA prepaid Kreditkarte findet man online unter
www.lbb.de/prepaid oder am Telefon.
Wo erhält man die prepaid Kreditkarte ohne Schufa?
Auf der Seite: http://www.prepaid-kreditkarte-ohne-schufa.de/ Man muss sich nur einige Formulare durchlesen und sie akzeptieren und anschließend seine Daten eingeben. Das Ganze dauert etwa 10 Minuten.
Wie hoch sind die Kosten?
Die prepaid Kreditkarte ist nicht kostenlos. Der Jahrespreis ist 39€, falls man ein Bild von sich auf der Kreditkarte möchte, kostet das noch 15€ extra. Bargeldauszahlungen im Inland kosten jedesmal 2,50€ und im Ausland sind sie kostenlos. Klingt komisch, ist aber so. Ich Frage mich, ob man in bestimmten Länder vielleicht doch etwas bezahlen muss, aber ich habe sowieso nicht vor die Kreditkarte für normale Einkäufe zu benutzen. (Bin kein großer Freund von Karten…) Für Bezahlungen, die nicht in Euro ablaufen, muss man 1% vom Umsatz zahlen. Ich kann damit leben. Paypal ist auch nicht billiger. Weitere Dinge wie eine Ersatzkarte, Rücküberweisungen und der SMS-Service sind auch kostenpflichtig. Der Maximalbetrag für eine Zahlung ist 10.000€. Das werde ich vorerst nicht übertreffen, da es nicht viele Internet-Marketing-Produkte gibt, die so teuer sind.
Von wem wird die prepaid Kreditkarte verkauft?
Von VISA, dem weltweit größten Kartenzahlungssystem (1,2 Milliarden ausgegebene Karten). VISA-Kreditkarten werden weltweit an 24 Millionen Stellen akzeptiert. Der Partner von VISA ist die Landesbank Berlin AG, Marktführer bei der Kreditkartenausgabe in Deutschland.
Welche Voraussetzungen gibt es?
Man muss mindestens 18 Jahre alt sein und seinen Wohnsitz in Deutschland haben. Keine Schufaprüfung.
Was nach dem Erhalt der Karte zu tun ist
1. Nach dem Post-Ident-Verfahren und dem Erhalt des Briefes mit der Karte die zwei Seiten Text durchlesen.
2. VISA Karte herausnehmen und kontrollieren ob sie unbeschädigt ist und ob die Angaben korrekt sind.
3. VISA Prepaid Karte auf der Rückseite unterschreiben.
4. Geld auf das angegebenen Konto überweisen. Man kann auch einen Dauerauftrag erteilen, so dass jeden Monat ein bestimmter Betrag darauf überwiesen wird, z.B. 100€ pro Monat. Man sollte mit der ersten Überweisung nicht zu lange warten, weil die Gebühren am Anfang vom Guthaben eingezogen werden. Falls nichts auf der Karte ist, falls zusätzliche Gebühren an. Falls man noch zu den Leuten gehört, denen Onlinebanking zu unsicher ist (dann sollte man vermutlich auch keine Kreditkarte bestellen…), kann man sich auch Vordrucke für die Überweisung per Post zuschicken lassen.
5. Dinge mit seiner VISA prepaid Karte kaufen – am besten Infoprodukte zum Internet Marketing.
6. Falls man an Geldautomaten mit der VISA Kreditkarte Geld abheben will, muss man einige Tage nach Erhalt der Karte warten bis die PIN zugeschickt wird.
Für mich ist die VISA prepaid Kreditkarte die optimale Lösung, weil ich nicht ins Minus laufen kann. Was ich auf meinen Bankkonten durch ein Limit (nicht unter 0€) verhindere, habe ich also auch bei der Kreditkarte: No Money, No Action. Und ich bin nicht mehr davon abhängig, dass auf der Orderpage von Infoprodukten Paypal angeboten wird. Da die Karte nur für Infoprodukte zum Online Marketing verwendet wird, gehe ich kein großes Risiko ein und kann sie als Weiterbildungskonto fürs Internet Marketing verwenden. Ich verstehe zwar nicht wozu die 39€ als Jahresgebühr anfallen, denn 1% vom Umsatz als Preis sollte eigentlich ausreichen, aber die Hauptsache ist, dass ich überhaupt eine habe. Ich habe keinen Preisvergleich gemacht, deshalb weiß ich nicht wie die Preise bei anderen sind, aber da es nur wenige Anbieter im Kreditkartenmarkt gibt, werden sie vermutlich nicht sehr anders sein. Ich denke, der Preis ist ok. Übrigens ist die VISA prepaid Kreditkarte 5 Jahre gültig.
Ok jetzt muss ich etwas Geld überweisen, um die Kreditkarte aufzuladen. Als erstes kaufe ich mir ein Ebook zum Thema Emailmarketing. Ich halte euch auf dem Laufenden, in welche Produkte es sich lohnt zu investieren und in welche nicht.
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Mal ehrlich, mit solchen Schleimer-Texten willst Du per Affilate-Links was verdienen? Na. ich weiß nicht, Geldmachen funktioniert auch einfacher …
[...] Siehe auch: Kredit Engel berichtet über die neue Kreditkarte am Markt Prepaid Kreditkarte bei der Cashqueen Prepaid Kreditkarte ohne Schufa mit Bestellanleitung [...]
ist kein Schleimertext. Ich freue mich wirklich, dass ich endlich eine Kreditkarte habe. Und wenn ich schon einen Beitrag darüber schreibe, dann füge ich auch Affiliatelinks ein. Nicht immer an Verschwörungen glauben, ok?
Ok, dann glaub ich’s mal …
Na, immerhin sind hier mehr praktische Informationen enthalten als auf den 26.382 anderen Seiten, auf denen die gleichen Affiliate-Links sind, also gönnen wir ihm die paar Euro
Dieser Artikel war im Grunde auch ein Test. Ich wollte erfahren, ob es möglich ist mit einem Affiliateartikel und einem relativ unbekannten Blog etwas Geld zu verdienen, weil ich mit Bannern (ohne dazugehörigen Text) schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Das Fazit bisher: Dieser Artikel hat mir 10€ eingebracht. Da es nur eine Bestellung ist, ist es wohl zu früh um zu entscheiden – es könnte auch Glück gewesen sein.
Im Übrigen benutze ich meine Kreditkarte weiterhin viel und bin zufrieden. Was die Leute angeht, die es stört, dass ich etwas verkaufe, oder die ein Problem mit Affiliatelinks haben: Ihr könnt IMMER davon ausgehen, dass ich einen Affiliatelink einfügen werden, wenn es möglich ist. Falls das jemanden stört, sollte er sich einen anderen Blog suchen.
Meine Mail wurde scheinbar nicht gelesen … Das Foto mit der lesbaren Kreditkartennummer wartet auf eine Retu…Überarbeitung …
@ Joachim: Danke für den Hinweis. Ich dachte, dass ich beim letzten Mal die Kreditkartennummer überall entfernt hatte, aber auf der Rückseite war sie nochmal…
kleines Update für alle, die es interessiert: Über diesen Artikel wurden bisher 7 Kreditkarten bestellt, was eine Affiliateprovision von 70€ bedeutet.
hallo…kann man mit dieser karte auch online-überweisungen machen wie mit einem normalen girokonto?
@supi: eine Kreditkarte ist kein Girokonto. Wenn Du ein kostenloses Girokonto suchst, dann findest Du hier eine passendes Angebot: http://www.1aversicherung.net/girokonto.html
7 Kreditkarten über den Artikel ist doch schoneinmal etwas. Ich hätte nicht gedacht das darüber soviele Verkäufe abgewickelt werden. Dieser Artikel auf der richtigen Finanzseite / Finanzblog würde sicherlich einiges reißen aber die Keys sind halt auch gut umkämpft.
Mich würd interessieren wie lange Du für den Artikel insgesamt gebraucht hast?
@Tobias: zwischenzeitlich sind noch glaube ich min. 2 Verkäufe dazu gekommen
Nun, was den Zeitaufwand betrifft, das kann ich Dir leider nicht genau sagen. Das ist doch eigentlich auch nicht so wichtig – mehrere Stunden waren es sicher nicht.
[...] habe hier im Blog im Artikel Kreditkarte ohne Schufa von meiner Bestellung einer eigenen Kreditkarte beschrieben. In dem Beitrag habe ich neben ein paar [...]
Länge Schritt für Schritt Artikel sind – wie man auch sieht, eine gute Möglichkeit, um mit Partnerprogrammen Geld zu verdienen. Mein Tipp wäre noch, dass das verstecken der Affiliate-Links zu mehr Provisionen führen wird. Manche Besucher trauen sich nicht auf Affiliate-Links zu klicken, weil diese etwas „hässlich“ sind
Die Besucher mögen sehr ausführliche Artikel, die zu einem bestimmten Ziel führen. Daher wundert es mich nicht, dass sogar – ohne den Affliate-Link zu verstecken, nennenswerte Verkäufe gemacht wurden/werden.
@Vitali: das mit dem Verstecken von Affiliate-Links ist denke ich so eine Sache. Wer sich etwas damit auskennt, der erkennt auch einen versteckten Affiliate-Link. Reine Internetnutzer, denen sagen die Links eh nichts, zumindest wenn der Link vernünftig eingebaut ist.
Bei Newsletter gebe ich Dir zu 100% recht. Ich finde, dass hier reine Affiliatelinks extrem schlecht aussehen und allein daher schon die Klickraten deutlich absacken.
Ich mag das Verstecken von Affiliatelinks irgendwie nicht. Vernuenftig eingebaut sollte er allerdings schon sein.
Fuer das Schreiben vom Artikel habe ich etwa 30 Minuten gebraucht, aber damals war ich noch gut in Form, was das Schreiben angeht. Allerdings haben die Bilder und das Fotografieren, das Aussuchen der Banner usw. noch etwa 30-40 Minuten gedauert. Der Artikel war nur ein Test und deshalb nicht so ernst geschreiben wie sonst.
Interessant war auch, dass ich einen Teil der Besucher durch die Google-Bildersuche erhalten habe, wo die Bilder gut gelistet waren.
Ich bin hier über “3 Ecken” gelandet, nicht auf der Suche nach einer Kreditkarte, aber ich finde diese Art der Berichterstattung, als persönlichen Erfahrungsbericht, wirklich interessant. Nachvollziehbar und klingt auch ehrlich. Affiliate-Link hin oder her, ob offen oder maskiert, darüber wird sich wohl in einigen Jahren noch gestritten werden. Das Empfinden der Selbstverständlichkeit des Verkaufens als “Beilage” einer Beratung hat sich wohl im Internet noch nicht so durchgesetzt wie im Ladengeschäft. Wenn jemand z.B. in einen Uhrenladen geht, um sich Informationen einzuholen, dann wird er sicherlich nicht “entsetzt” sein, wenn der Verkäufer es wagt, wenigstens ein Lederarmband anzupreisen….
…weiter so…
Hallo Olli,
vielen Dank für Dein ausführliches Feedback.
Der Artikel wurde an erster Stelle auch nicht dafür geschrieben, um damit Geld zu verdienen, wobei sich in der Zwischenzeit die Zeit für den Artikel sehr gelohnt hat
In einem anderen Blogpost habe ich diese Möglichkeit zum Geld verdienen dann mal vorgestellt, da es eigentlich eine tolle Möglichkeit ist. Wichtig ist dabei jeweils nur, dass man nicht nur was kauft um was Schreiben zu können, ausführlich und ehrlich die eigene Meinung schreibt und dem Leser somit einen echten Mehrwert bietet.
Viele Grüße
Siegmar
Kreditkarten sind schon nützlich, das stimmt. Jedoch besitze ich schon welche, daher habe ich keinen Bedarf mehr.
Ist nicht wahr oder? es hat sic h durch diesen Loosertext doch niemand wirklich dazu animieren lassen, sich so eine “Kreditkarte” (die ja in wirklichkeit auch keine ist, sondern eine Guthabenkarte) zu bestellen.
In meinen Augen ist das eine ganz lasche Nummer die du hier abgezogen hast, egal ob 70,- , 90, oder 900,- man.
Es kommt irgendwie imer mehr in Mode, gaz im Sinne von Dieter Bohlen, “verdien dein Geld mit Scheißelabern”
Wenn du eine Möglichkeit gefunden hast eine Kreditkarte zu bekmmen, eine ecte, dann melde dich wieder.
Frohes neus
(man man man und dafür lese ich mir sein ganzes Geschwalle rein)
@Nee Ne: selbst schuld – es hat Dir keiner gesagt, dass Du das ganze lesen sollst
… was mich freut ist, dass es sich trotzdem gelohnt hat diesen Beitrag zu schreiben, denn es gab auch Besucher, die den Beitrag interessant fanden – für die habe ich eigentlich den Beitrag geschrieben.
Viele Grüße
Siegmar