Die 11 bösesten Filme über Geld
5. September 2008 von Siegmar
Was tut man(n), wenn man keine Lust hat viel Geld zu verdienen? Man schaut sich an, was andere getan haben, um nach oben zu kommen. Besonders beliebt: Die krummen Wege zum Reichtum. Diese Liste enthält meine Top11, was die bösesten bzw. unmoralischsten Geld-Filme angeht. Sie sollten selbstverständlich nur als abschreckendes Beispiel dienen.
11. Glengarry Glen Ross. Obwohl Alex Baldwin, Al Pacino, Jack Lemmon und Kevin Spacey darin spielen, ist der Film hier nahezu unbekannt. Es geht um die Schwierigkeiten von Immobilienverkäufern und der Gefahr entlassen zu werden, falls man nicht abschließen kann. Der Film besitzt keine besonderen Handlungsstränge und lebt vor allem von den Einzelleistungen der Top-Besetzung. Besonders die Rede von Alex Baldwin als Blake ist beeindruckend und sehr motivierend.
10. Risiko - der schnelle Weg zum Reichtum (engl: Boilerroom). Der Film handelt von dem jungen Seth Davis, der mit einem geheimens Casino in seiner Studentenbude viel Geld (illegal) verdient. Doch er will mehr, schmeißt das Studium und beginnt eine Ausbildung bei einer weniger seriösen Maklerfirma, indem er versucht anderen wertlose Aktien anzudrehen. Am Ende muss er sich entscheiden ins Gefängnis zu gehen oder seine früheren Gönner (u.a. Ben Affleck) zu verraten. Die Moral könnte lauten: Falls du einen Weg zu schnellem Reichtum suchst, hör auf zu suchen und fang an zu arbeiten.
9. Ocean’s Eleven. Casinofilm mit Topbesetzung. Fünf der größten Casinos in Las Vegas werden von einer gerissenen Bande ausgenommen. Es handelt sich um ein Remake von einem Original von 1960. Das größte Problem des Anführers und Kopfs der Bande, Danny Ocean, ist das Zusammenhalten der Gruppe und die Organisation. Der Film ist nicht besonders spannend oder einfallsreich, aber ein 150-Millionen-Raub ist immer sehenswert, oder?
8. Die Glücksritter. Ein lustiger Film mit Eddy Murphy und Dan Aykroyd, der einen guten Einblick in die Rohstoffbörsen vor über 20 Jahren gibt. Es geht um eine Wette von zwei reichen Spekulanten (selbstverständlich sind die Kapitalisten immer die Bösen in Hollywood), bei der ein erfolgreicher Händler und ein Versager die Rollen tauschen. Es ist sehr eindrucksvoll, wie man allein schon durch das Selbstvertrauen und die ständigen Bestätigungen von anderen, wie von selbst Erfolg hat. Das ist wahrscheinlch das Realistischste am Film, aber die Spekulanten kommen nicht gut weg.
7. James Bond jagt Dr.No. Der erste Film aus der James-Bond-Reihe endet im Finale zwischen Bond und Dr.No. James Bond lehnt das Angebot ab bei der Eroberung der Welt zu helfen und viel Geld zu machen, indem er die Seiten wechselt. Vielleicht hatte der Geschäftspartner einfach einen zu starken Händedruck… Jedenfalls bleibt Bond’s Weste sauber, indem er das Richtige tut. Wäre interessant zu erfahren wieviel er beim Secret Service verdient. Vielleicht hätte ihm No Aktienoptionen am Unternehmen anbieten sollen?
6. American Gangster. Angeblich nach der wahren Geschichte des Frank Lucas verfilmt. Lucas steigt von ganz unten auf als er seine eigene Organisation aufbaut, die Heroin in Harlem vertreibt. Den Vietnamkrieg nutzt er um aggressiv zu expansieren. Er wird so erfolgreich, dass er der Mafia in die Quere kommt und letztendlich mit dem FBI zusammenarbeiten muss. Der wirkliche Frank Lucas wurde 1991 aus dem Gefängnis entlassen und arbeitete am Film mit. Mehr Gangster geht nicht.
5. American Psycho. Christian Bale spielt Patrick Bateman (=heute hat sich nicht viel geändert, er spielt Batman). Es geht man wieder um einen reichen Aktienspekulanten, der nebenbei ein Serienmörder ist. Auch durch das Ende des Films verliert er nichts an Skrupellosigkeit und Brutalität - er bleibt böse auch wenn alles nur im Kopf von Bateman geschehen ist. Christian Bale ist perfekt für diese Rolle und sogar Batman hätte vor Bateman Angst…
4. Das Geld anderer Leute (Other People’s Money). Erinnert an Wall Street. Im Film geht es um einen Raider (gespielt von Danny DeVito), der Unternehmen zu einem Schnäppchenpreis aufkauft, um die Einzelteile mit Profit zu verkaufen, nachdem er die Belegschaft entlassen hat. Er hält eine ähnlich überzeugende Rede, wie Gordon Gecko in Wall Street, mit der er die Aktionäre von seinen Plänen überzeugt. Amen…und Amen…und Amen.
3. Der Pate II. Hier sieht man der jungen Vito Corleone und seine schwierige Jugend. Als er seinen Job verliert, wechselt er auf die schwarze Seite und steigt zum Gangsterboss auf. Sein Startkapital kommt aus einem Mord am Lokalpaten. Anschließend wird aggressiv in die Expansion investiert und eine Scheinfirma eröffnet - mit möglichst großen Waschkapazitäten. Die Bevölkerung und mögliche Konkurrenten hält man sich durch Gewalt und ein äußerst freundliches, aber bestimmtes Auftreten vom Leib.
2. Wall Street. Schafft es nicht ganz an die Spitze, obwohl die Besetzung mit Charlie Sheen und Michael Douglas (warum spielt er eigentlich immer in solchen Filmen??) exzellent ist. Die Handlung ist nicht sehr kompliziert. Junger Broker möchte unbedingt aufsteigen und das große Geld machen. Er gerät an den Spekulanten Gordon Gecko, der nach und nach sein Mentor wird und von dem er (fast) alle schmutzigen Tricks lernt. Leider nicht genug, denn sein Meister spielt mit ihm und hat seine eigenen Pläne. Als “Buddy” das erfährt steckt er schon zu tief im Sumpf aus Korruption, Insiderinformationen und Geldwäsche. Bevor er jedoch ins Gefängnis geht, rächt er sich an Gecko, indem er ihn auffliegen lässt. Das berühmteste Zitat aus dem Film: “Gier ist gut. Gier funktioniert.”
1. Der Pate I. Das ist keine große Überraschung. Viel böser wird es nicht mehr, außer Freddy Krüger würde anfangen mit Immobilien zu handeln. In diesem Film geht es zwar um mehr als um das Geld, aber es ist ein zentraler Punkt der ganzen Handlung des Paten. Wie erhält man schwierige Aufträge? Man legt dem “Geschäftspartner” einen Pferdekopf ins Bett. Wie behält man seine Nische? Durch Morddrohungen. Was tun, wenn man einem alten Freund helfen will? Nachsehen wer auf der Liste steht. Das Riskante am Geschäft ist, dass man jederzeit seinen Kopf verlieren kann, aber es ist leichter anderen Marktanteile abzujagen. Bekannstestes Zitat: “Ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.”
Viele Filme, wie Scarface oder Casino, sind nicht in der Liste, aber irgendwie gibt es zuviele böse Filme über Geld und reiche Menschen. Die erwähnten Filme sind meiner Meinung nach auf Englisch am besten.
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[...] Eine nette Übersicht über die 11 bösesten Filme über Geld gibt es als passende Abwechslung bei Geld verdienen im Internet. Tatsächlich mal etwas unterhaltsam anderes in der Welt der Geldblogger. [...]