Häufige Fehler beim Webdesign
25. März 2009 von Siegmar
|
Ja, Siegmar. Ich möchte den kostenlosen GRATIS-Report "Geldmaschine Internet" und beim Internet Marketing Newsletter dabei sein.Ich hasse SPAM genauso wie Sie (vielleicht sogar mehr ;-) und versichere Ihnen Ihre Daten vertraulich zu behandeln und niemals an andere zu verkaufen. |
Guten Tag,
ein häufiger Fehler, den Webmaster beim Erstellen Ihrer Seiten machen, ist alle Möglichkeiten, die ihr HTML-Editor bietet, zu nutzen. Besonders häufig ist die Verwendung von möglichst vielen Schriftfarben und Schriftarten. Anfänger tun manchmal so als ob sie an einem Wettbewerb teilnehmen würden, wo es darum geht ihre Webseite so bunt zu gestalten wie sie können.
Aber auch erfahrene Webdesigner machen diesen Fehler manchmal – entweder weil sie Webdesign überbewerten oder möglichst viel von ihren Fähigkeiten demonstrieren möchten. Doch schöne Grafiken bringen keine Besucher und kein Geld. Man sollte vermeiden auf einer Webseite viele Schriftarten und Schriftfarben zu verwenden. Die einzige Ausnahme sind Überschriften auf Blogs oder auf Verkaufsseiten (Sales Pages).
Dort kann man man sowohl eine andere Schriftart als auch eine vom Text abweichende Farbe benutzen. Es sollten jedoch maximal 3 unterschiedliche Schriftfarben und -arten gleichzeitig auf einer Webseite sichtbar sein. Man tut sich hier keinen Gefallen, falls man zuviel macht, und verwirrt seine Leser. Viele Anfänger verhalten sich hier wie jemand, der zum ersten Mal Microsoft Word oder PowerPoint benutzt und in einen regelrechten Designrausch fällt, wenn er entdeckt was man dort alles verändern kann.
Doch schnell wird klar, dass einfach strukturierte und leserfreundliche Texte die besten Ergebnisse bringen. Die besten Schriftarten sind Times New Roman, Arial und Courier. Bei den Schriftfarben empfiehlt es sich bei schwarz, blau und rot zu bleiben, wobei blau und rot nur für Überschriften und Links benutzt werden.
Es gibt wirklich keinen vernünftigen Grund einen Text in grüner, gelber oder roter Schrift zu veröffentlichen. Der Hintergrund beim Text sollte fast ausnahmslos weiß sein, denn das ist am einfachsten zu lesen. Falls Sie möchten, dass jemand Ihre Texte in Form von PDF-Dateien, Blogartikeln, Ebooks, Webseiten usw. liest, dann sollten Sie alles tun, um das zu ermöglichen und dem Leser nicht
durch das Design Steine in den Weg legen.
Eine Ausnahme beim Hintergrund der Schrift ist die Verwendung von Gelb bei Verkaufstexten, um etwas hervorzuheben. Möchten Sie in einem gewöhnlichen Text (beispielsweise auf einem Blog) etwas stärker betonen, tun Sie das durch eine fette Schrift. Kursiv geschriebene und unterstrichene Wörter sollten Sie vermeiden, da sie relativ schwer zu lesen sind.
Ein Wort sollte nur blau geschrieben und unterstrichen sein, falls es sich um einen Link handelt, denn ansonsten werden Sie viele unerfahrene Internetnutzer verwirren. Wenden Sie diese Formatierungen jedoch nicht bei ganzen Absätzen an und vermeiden Sie es einen Text mit diesen Dingen zu “verunstalten”, so dass ein Besucher überhaupt keine Lust hat ihn zu lesen und sich aus dem Staub macht.
Falls Sie es mit einem dieser Hilfsmittel (beispielsweise mit fetter Schrift) übertreiben, wird es weniger effektiv funktionieren oder die Wirkung bleibt vollständig aus. Falls jemand auf einer Sales Page in jedem Satz einige Wörter mit gelbem Hintergrund hervorhebt, wird das nicht sehr viel Eindruck auf die Leser haben, denn es ist einfach zu viel.
Ein Fehler, den ich am Anfang gemacht habe, ist den Besuchern zu lange Artikel ohne Formatierungen zu präsentieren. Erstens ist es nicht sehr motivierend einen Artikel mit mehr als 2000 Wörtern ohne jegliche Überschriften, Markierungen, in kleiner Schriftgröße und ohne viele Absätze zu sehen und zweitens suchen die meisten Leute im Internet nach bestimmten Informationen. Sie wollen schnell eine Lösung für ihr Problem finden. Im Internet wird deshalb auch oft schneller gelesen als in der wirklichen Welt.
So wie zuviele Formatierungen das Lesen stören und erschweren, sind auch keine Formatierungen schlecht. Die meisten Autoren wissen das, doch sie sind oft zu faul um den Text nachträglich noch in eine leicht lesbare und gut strukturierte Form zu bringen. Lassen Sie sich von den vielen Möglichkeiten Ihrer Software nicht dazu verleiten zuviel zu formatieren und bleiben Sie konsequent.
Falls Sie blaue Überschriften verwenden, bleiben Sie bei allen Texten auf einer Webseite dabei, anstatt in manchen Artikeln rot und in anderen grün zu benutzen. Geben Sie dem Leser die Chance sich an Ihren Schreibstil zu gewöhnen und Ihren Gedanken folgen zu können. Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie eine Formatierung durchführen sollten, erinnern Sie sich daran, dass Ihre Seite so einfach wie möglich sein sollte.
Vergessen Sie nicht, dass Sie als Webmaster, Blogger oder Autor viel mehr Erfahrung mit dem Internet haben als die meisten Menschen. Wenn Ihre Webseite Ihrer Meinung nach zu einfach ist, ist sie genau richtig. Ihr Ziel sollte immer sein Ihre Botschaft anderen mit der größtmöglichen Einfachheit zu vermitteln.
Ein weiterer Punkt sind Animationen (Bilder, die sich verändern bzw. bewegen). Die meisten Webmaster verwenden sie, weil sie glauben Animationen wären cool. Leider ist eine blinkende Webseite gar nicht cool und Sie sollten zu viele Animationen und zu viele Grafiken im Allgmeinen vermeiden. Verwenden Sie Grafiken nur, wenn Sie dabei helfen Ihre Botschaft leichter zu vermitteln bzw. Ihr Ziel, das Sie mit dieser Seite verfolgen, schneller oder effektiver zu erreichen.
Es gibt immer wieder Leute, die denken, dass Sie besonders kreativ oder cool sind, wenn sie eine helle Schriftfarbe auf einem dunklen Webseitenhintergrund verwenden, wie zum Beispiel weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund. Das ist nicht cool, sondern einfach nur dämlich. Es macht absolut keinen Sinn ein solches Design zu wählen und ich schließe eine solche Seite sofort.
Wenn man einen Text auf seiner Webseite veröffentlicht, dann sollte man doch einem Besucher auch ermöglichen ihn lesen zu können, oder?
Beachten Sie beim Thema Webdesign immer, dass es um den Inhalt geht und nicht um Grafiken oder schöne Animationen. Das Design soll dabei helfen Ihre Botschaft effektiv zu vermitteln und das gewünschte Ziel zu erreichen. Falls Sie hier sind um Geld zu
verdienen, geht es nicht um das Ausleben Ihrer künstlerischen Neigungen oder um Kreativität, sondern um das Verkaufen. Das Webdesign muss deshalb immer nur ein Hilfsmittel bleiben und darf nicht im Zentrum Ihrer Anstrengungen stehen.
Vielleicht werden sich einige Leser wundern warum ich einige der Ratschläge in diesem Artikel selbst nicht anwende. Beispielsweise sind die Links in meinem Blog nicht blau, obwohl es besser wäre, wenn sie es wären. Das liegt daran, dass ich nicht viel von HTML und PHP verstehe und nicht in der Lage bin es in kurzer Zeit zu ändern. Das ist ein Nachteil dieses Wordpress-Themes, aber es lohnt sich nicht zuviel Zeit damit zu verschwenden. Warum erfahren Sie im Artikel über Perfektionismus.
Falls ich also etwas bei Design nicht selbst umgesetzt habe, habe ich es zwar vor, aber mir fehlen entweder die Kenntnisse dazu oder es handelt sich um einen Punkt den ich derzeit vernachlässige, weil es wichtigere Dinge gibt (deren Umsetzung profitabler für mich ist).
Viel Erfolg!
Siegmar Bührle
===============================================
Möchten Sie ein eigenes Ebook schreiben um sich ein
passives Einkommen im Internet aufzubauen? Dann sehen
Sie sich das 5-Tage-Ebook an. Dort zeige ich Ihnen wie
Sie in Rekordzeit ein eigenes Ebook schreiben und
veröffentlichen. In nur 5 Tagen werden Sie Ihren ersten
Verkauf erzielen. Mehr erfahren Sie unter:
http://www.5tageebook.de
================================================

“Doch schöne Grafiken bringen keine Besucher und kein Geld.”
Es ist aber meiner Meinung nach trotzdem so, dass ein gutes Aussehen einer Webseite durchaus viel zum Erfolg beitragen kann. Das Design alleine natürlich nicht, aber ein abschreckendes oder zu einfaches Design wird mit ziemlicher Sicherheit negative Auswirkungen auf die Besuchszahlen haben.
lg
@Chris: Klar, sollte die Seite nicht so sein, dass den Besuchern die Augen weh tun, wenn Sie die Seite aufrufen und deswegen aus Schreck gleich weiterklicken und zum Augenarzt müssen!
Wer im Internet Geld verdienen möchte, muss sich nach meiner Meinung folgendes Fragen: “Was haben meine Kunden davon, dass es mich gibt?”
Kann ich meinen Besuchern “nur” eine tolle Seite im schickesten Design bieten, oder gibt auf meiner Seite hochwertige Informationen. Chris, glaub mir eines. Wenn Du eine Seite hast, auf der Du ein Problem Deiner Besucher löst, werden diese Kaufen. Wie die Seite aussieht, das wird egal sein.
Meine Tipp:
achtet darauf, dass die Seite trotzdem anständig und vor allem SERIÖS aussieht!
War letztens auch auf einer Seite, die Katastrophal aufgebaut war. Das Prinzip, mit welchem die Betreiber Geld verdienen wollten, war ok, habe aber trotzdem nach ein paar Minuten weggeklickt, weil die Seite nur unübersichtlich war. Bin daher überzeugt, dass ein gutes Layout die Basis einer jeden Homepage ist. Wenn die nicht stimmt, nützt auch ein tolles Konzept nix.
@Tanga: Du hast absolut recht – der Grundaufbau einer Seite muss absolut gewisse Mindestanforderungen erfüllen. Viele machen den Fehler, viele Banner, etc. reinzupacken – so geht oft das Ziel der Seite unter.