Fremde Inhalte im Blog
6. Juni 2008 von Geld verdienen im Internet
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Ja, Siegmar. Ich möchte den Newsletter erhalten und NICHTS mehr verpassen.Ich hasse SPAM genauso wie Sie (vielleicht sogar mehr ;-) und versichere Ihnen Ihre Daten vertraulich zu behandeln und niemals an andere zu verkaufen. |
Inzwischen bin ich ein entschiedener Gegner von bezahltem Content für den eignen Blog, weil ein Blog immer persönlich ist, auch wenn man versucht möglichst “neutral” zu schreiben. Doch niemand schreibt neutral und jeder Autor lässt eigene Gefühle, Erfahrungen und Gedanken mit einfließen. Das merkt man auch als Leser schnell und fremde Inhalte fallen durch ihre Andersartigkeit auf.
Meiner Meinung sollte man möglichst darauf verzichten anderen Bloggern und Autoren Geld für Artikel anzubieten, um selbst weniger schreiben zu müssen und mehr Zeit für andere Projekte zu haben. Diese Strategie geht meistens nach hinten los. Die erfolgreichen Blogs aus Amerika sind fast immer diejenigen, die zumindest in den ersten Jahren von einem begeisterten Autor geschrieben wurden. Jemand, der seinen Blog liebt und es genießt regelmäßig neue Artikel zu veröffentlichen, der seinen Blog gerne wachsen sieht und auf seine Leser eingeht, ist immer im Vorteil gegenüber einem Blog mit mehreren bezahlten Autoren. Es geht beim Bloggen nicht so sehr um Informationen, denn das Internet ist voll von guten Tipps und Inhalten zu den verschiedensten Themen. Es geht vielmehr darum persönlich zu sein, die Welt aus seiner Perspektive zu sehen und anderen davon zu berichten. Die Leser wollen authentische Artikel von einer wirklichen Person lesen, die mit eigenen Gedanken angereichert sind, anstatt in einigen Minuten zusammengewürfelte Tipps.
Wenn Sie je versucht haben einen Blogbeitrag für Geld zu schreiben, dann wissen Sie wie schwierig es ist und wie anders das Ergebnis ist. Falls Sie einen bekannten Blog aufbauen wollen, dann sollten Sie zumindest in den ersten zwei Jahren selbst schreiben. Ihre Leser müssen sich an Sie gewöhnen und das gelingt Ihnen am besten, wenn Sie eigenen Content zur Verfügung stellen. Denken Sie an bekannte Blogs wie JohnChow.com, StevePavlina.com und ProBlogger.com. Wenn Sie an einen dieser Blogs denken, haben Sie das Bild des Gründers vor sich, Sie glauben ihn zu kennen. Natürlich können auch bezahlte Blogs mit mehreren erfahrenen Autoren funktionieren, wie techcrunch.com, lifehack.org oder das deutsche imgriff.com, doch meistens brauchen Sie dazu etwas mehr Startkapital und Ihr größtes Problem ist es passende Autoren zu finden.
Eine Sache, die meiner Meinung nach die wichtigste bei jedem Unternehmen ist, können Sie nicht mit Geld kaufen. Nämlich die Begeisterung und den Spaß, den ein Mensch hat und durch seine Beiträge ausdrückt, der mit vollem Herzen bei der Sache ist. Sie müssen sich beim persönlichen Bloggen nicht auf einen Blog beschränken, denn jeder Mensch hat viele Seiten und aus jeder lässt sich ein Blog machen. Falls Sie sich für Karate, Schach und Umweltschutz interessieren, können Sie zu jedem der Themen einen getrennten Blog beginnen. Oder Sie können Blogs benutzen, um eigene Ziele zu erreichen und Ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Falls Sie den Körper eines Bodybuilders wollen, könnten Sie Ihr Training und die Fortschritte auf einem Blog dokumentieren. Oder wenn Sie reich werden wollen, können Sie die Erlebnisse und Erfahrungen anderen mitteilen, so wie ich es mit meinem Projekt 1000tipps.com tue.
Später wenn Ihr Blog schon etabliert ist und viel Traffic erhält, dann können Sie auf Gastbeiträge und bezahlte Artikel zurückgreifen, doch bleiben Sie sich immer treu und sorgen Sie dafür, dass die fremden Inhalte zum Blog passen. Schließlich wollen Sie Ihren Lesern einen Mehrwert bieten und nicht bloß schreiben, damit etwas im Blog steht. Je bekannter Ihr Blog wird, umso mehr Angebote von Menschen werden Sie erhalten, um ihre Produkte zu bewerben oder sie weiterzuempfehlen. Sie müssen dabei die Spreu vom Weizen trennen und aufpassen, dass Sie Ihren Lesern keinen Müll vorsetzen. Besonders lukrativ ist es, wenn Sie eigene Produkte entwickeln und sie auf Ihren Blogs anbieten, zum Beispiel ein Ebook.
Die Konkurrenz in der Blogosphäre wird jeden Tag größer, denn immer mehr Menschen entschließen sich einen eigenen Blog zu beginnen. Zunehmend mischen Journalisten und professionelle Autoren im Spiel mit und schreiben ausgezeichnete Inhalte. Diese Vorteil können andere Blogger durch Enthusiasmus ausgleichen und indem sie einzigartig sind. Jeder Mensch ist ein Unikat und hat besondere Eigenschaften und Fähigkeiten. Ihre Aufgabe beim Bloggen ist es diese Einzigartigkeit nach außen zu bringen und eine wiedererkennbare Persönlichkeit für den Leser zu sein. Ein Leser, der Ihren Blog besucht, soll etwas über Sie und Ihre Geschichte erfahren und wenn er Ihren Namen wieder hört, soll er denken: “Ach, das ist doch der und der. Er schreibt doch in seinem Blog über diese komischen Geschäftsideen, usw…” Ein Blog ist nicht nur eine Webseite, sondern Ihre persönliche Seite, sie ist ein Teil von Ihnen und das sollte man erkennen können.
Die Individualität und das Besondere eines Blogs und des Autors kommt meiner Meinung nach am besten herüber, wenn man selbst schreibt und wenn man es mit Vergnügen tut. Deshalb kann ich jedem Blogger, besonders den Anfängern, empfehlen in den ersten 6 Monaten sämtliche Inhalte selbst zu verfassen. Für Gastbeiträge und Kooperationen ist später immernoch Zeit genug.
