Ich verkaufe etwas, aber keiner kann es kaufen…
14. Januar 2009 von Geld verdienen im Internet
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Ja, Siegmar. Ich möchte den Newsletter erhalten und NICHTS mehr verpassen.Ich hasse SPAM genauso wie Sie (vielleicht sogar mehr ;-) und versichere Ihnen Ihre Daten vertraulich zu behandeln und niemals an andere zu verkaufen. |
Guten Tag,
in den letzten Wochen habe ich durch Zufall eine sehr interessante Endeckung gemacht. Na gut, ganz zufällig war es nicht, denn ich wollte testen was passiert, wenn ich ein Produkt zeitweise vom Markt nehme, jedoch alle Links intakt lasse und die Verkaufsseite weiterhin besucht werden kann. Der zweite und eigentliche Grund war, dass ich das Produkt verbessern und weitere Dinge hinzufügen wollte.
Es handelt sich dabei um das Internet Inferno. Und hier ist etwas sehr Seltsames passiert.
Die Verkäufe daraus sorgen dafür dass ich meinen bisher besten Monat im Onlingeschäft hatte. Im Dezember waren es mehr als 1200€ und das Besondere daran ist, dass es wirklich passives Einkommen war, denn ich habe mir zwei Wochen lang frei genommen und abgesehen von 5 Emails, die ich beantwortet habe, habe nichts in dieser Zeit gearbeitet.
Aber ich sollte von Anfang an erzählen, was passiert ist…
Das Internet Inferno war ein zeitlang nicht verfügbar. Ich hatte beschlossen es vom Markt zu nehmen, doch die Links und die Verkaufsseite war noch online. Dort wo sich normalerweise der Kaufen-Button befindet, war zu dieser Zeit ein Hinweis darauf, dass es derzeit nicht verkauft wird.
Dann ist etwas Komisches passiert…
Mich haben Menschen angerufen, die wissen wollten, wann es wieder verfügbar ist und ich habe mehrere Emails erhalten, wo ich gebeten wurde es wieder zu verkaufen oder eine Ausnahme zu machen.
Ist das nicht erstaunlich?
Ich habe nichts am Verkaufsprozess oder Marketing verändert. Der Preis ist noch immer 27€. Die Verkaufsseite ist identisch. Doch worauf es ankam war: Als es online verfügbar war, hat sich im Grunde keiner darum gekümmert. Ich habe keine Anrufe
und Emails erhalten.
Ist die Nachfrage über Nacht gestiegen? Was ist passiert?
Ich kann es mir auch nicht genau erklären, aber ich denke, hier kommt die menschliche Psychologie zum Vorschein. Wir alle wollen Dinge, die wir nicht haben können. Falls man etwas bereits hat oder leicht erhalten kann, ist das zu langweilig. In diesem Punkt spielt vermutlich auch die Angst zu spät zu kommen eine Rolle.
Besonders stark ist unser Verlangen nach einer Sache, die man uns zuerst zeigt, anbietet oder überlässt, um sie kurz darauf wieder wegzunehmen. Wer schon einmal bei Sportwetten mitgemacht hat, kennt dieses Gefühl.
Man setzt auf Bayern im Spiel gegen Cottbus. Ein sicheres Spiel und noch zwei riskante.
Erstaunlicherweise liegt man bei den zwei riskanten richtig, jetzt fehlt nur noch ein Bayernsieg und man hat seinen Einsatz vervielfacht. Man erzählt bereits stolz, dass man den Gewinn sicher hat und freut sich auf die Auszahlung.
Doch dann geschieht das Unfassbare!
Bayern kassiert einen Treffer.
Und kurz vor Spielende noch ein entscheidendes Gegentor.
Man fühlt sich um seinen Sieg betrogen und erzählt jedem, der es hören will, dass man den Gewinn schon sicher hatte und es die Schuld vom FCB ist, dass man verloren hat. Man ärgert sich dabei jedoch nicht über den verlorenen Einsatz, sondern über den Gewinn, den man fast schon in seinen Händen fühlen konnte.
Man glaubte am Ziel zu sein und wurde enttäuscht.
Eine andere Situation ist das Zahlen von Steuern. Den meisten Menschen bereitet es keine Schwierigkeit einen teuren PC oder Fernseher zu kaufen, aber bei den Steuern werden sie wild und beschimpfen die Politiker und die Regierung.
Und wenn sie nur 200€ Steuern nachzahlen müssen, gibt es keine Gnade. Sie stoßen und schimpfen wie kleine Kinder. Auch hier wurde ihnen etwas genommen, das sie bereits bessesen haben. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass die meisten
Menschen stärker von Schmerz als von der erwarteten Belohnung motiviert werden.
Der Verlust oder der mögliche Verlust einer Sache gehört zur Abteilung Schmerz. Aus diesem Grund ist es oft empfehlenswert von einem Informationsprodukt eine begrenzte Anzahl zu verkaufen.
Man würde also beispielsweise bei einem Ebook nicht endlos weiterverkaufen, sondern nur 100, 1000 oder 5000 Stück. Viele erfolgreiche Internetverkäufer schwören auf diesen “Trick”. Auch hier wirkt die Angst nicht mehr zu den Käufern zu gehören
und so niemals wieder diese Gelegenheit zu erhalten.
Man läuft Gefahr die Informationen für immer zu verlieren.
Das ist ein starker Motivator.
Bei manchen Produkten muss man wirklich ein Limit setzen, wie bei Live-Seminaren (begrenzte Raumgröße), aber man kann es auch bei Ebooks erfolgreich einsetzen. Allerdings hat dieses Vorgehen auch Nachteile. Man muss sich nämlich auch daran halten, selbst wenn die Leute darum betteln Ihnen Geld zu überweisen.
Außerdem kann man nicht langfristig von dem Produkt profitieren, es handelt sich eher um Verkaufsaktionen, die einige Tage oder Wochen dauern. Das Vorgehen ist jedoch sehr effektiv, falls man schnell viel Geld einnehmen möchte, besonders wenn man gute Gründe für die Limits hat und einige Affiliates mit ins Boot holen kann.
Abgesehen von der Menge der Exemplare kann man auch die Dauer beschränken, in der das Produkt verkauft wird. Zusätzlich kann man diese Methode beim Preis verwenden. Ich habe beim Internet Inferno nicht nur die Menge auf 1000 Ausgaben beschränkt, sondern der Preis wird stufenweise angehoben.
Das zeigt einerseits, dass das Gut (=die Informationen darin) immer seltener wird, denn je mehr Käufer es bisher gab, umso mehr kostet es. Das ist so wie beim Ölpreis oder einem anderen “Ding”, das verkauft wird. Ein Gut wird teurer, wenn es wenig
davon zu kaufen gibt (z.B. Gold).
Außerdem dient der steigende Preis als Anreiz schnell zu handeln, denn es kann nur noch nach oben gehen. Es ist vergleichbar mit den Auktionen bei Ebay.
Die Verwendung von Limits beim Verkaufen ist also eine sehr interessante Verkaufsmethode und kann die Verkäufe erhöhen. Falls Sie mehr über das Internet Inferno erfahren möchte, besuchen Sie bitte: http://www.internetinferno.de
Viel Erfolg!
Siegmar Bührle
