Adsense Ade!…und einige Tipps für Adsense
30. September 2008 von Siegmar
Manchen Lesern ist es möglicherweise schon aufgefallen: In diesem Blog gibt es keine Adsenseanzeigen mehr und sie kommen auch nicht zurück. Ich verzichte damit zwar auf einen kleinen Teil meiner Einnahmen, aber es sprechen gute Gründe GEGEN Adsense.
Warum auf diesen Blog kein Adsense mehr kommt:
1.
Inzwischen geht es sogar mir auf die Nerven
. Hinzu kommt, dass ich viele verschiedene Anzeigen verwenden (Grüne, Blaue, Rote, usw.), so dass sich ein Besucher im Grunde nie daran gewöhnt. Der Hintergrund war, dass die Anzeigen sich abwechseln und so für eine höhere CTR sorgen. Das hat bisher gut funktionieren und auf meinen Blogs habe ich dadurch höhere CTRs erhalten als mit Anzeigen, die aussehen wie der Inhalt und wenig auffallen.
Ich habe das Ganze mit dem tollen Plugin MightyAdsense umgesetzt, dass bis zu 10 Anzeigen in den Artikeln rotieren lässt. Es wird bei jedem Seitenaufruf zufällig eine neue Anzeige gezeigt und der Besucher hat keine Möglichkeit sich optisch an daran zu erhöhen. Es gibt zwar viele Menschen, die empfehlen ähnliche Farben zu verwenden und die Anzeigen dem Text anzupassen, aber das kann ich nicht bestätigen. Meiner Meinung nach ist das beste Mittel gegen Adsenseblindheit rotierende Anzeigen zu verwenden.
Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass man verschiedene Formate und Farben bei Adsenseanzeigen schnell und einfach testen kann. MightyAdsense lässt sich auch hervorragend für das Testen von Affiliatebannern verwenden. Man muss das mit den Unterschieden zwischen den Adsenseanzeigen nicht so
extrem anwenden wie ich. Es würden sich sicherlich auch gute Ergebnisse ergeben, wenn man leicht veränderte Formate oder Farben benutzt.
2.
Ein weiterer Grund gegen Adsense sind die niedrigen Einnahmen. Es ist zwar nett etwas Geld nebenbei zu verdienen, aber zum einen benutzt man wertvollen Platz auf seiner Webseite für Adsense und erhält nur einige Dollar pro Monat und außerdem gibt es jeden Tag mehr Seiten mit Adsense. Das wird sich nicht gerade förderlich auf die CTRs auswirken. Doch über die CTR kann ich mich auch bei diesem Blog nicht beschweren. Das ist nicht der Grund, warum ich Adsense entferne.
Ich habe zwar meine ersten Online-Euro mit Adsense verdient, aber inzwischen bin ich alles andere als ein Fan davon. Auf 1000tipps werde ich es auch weiterhin verwenden, aber nur solange bis ich keine bessere Alternative finde. Ein Grund warum es auf 1000tipps.com besser funktioniert, ist einfach, dass es dort viel mehr Text gibt (ca. 700 Beiträge). Für solche Seiten ist Adsense durchaus geeignet.
Ein Problem bei Adsense ist, dass es jeder schnell und unkokmpliziert einfügen kann und die meisten tun es auch. Das führt zu mehr und mehr Anzeigen und niedrigeren CTRs. Es stellt sich die Frage, was ich anstelle der Adsenseanzeigen auf diesem Blog verwende. Wahrscheinlich nichts.
Die meisten meiner Besucher kommen wegen den Texten. Es ist deshalb nicht sinnvoll sie mit Adsense zu begrüßen und die meisten klicken sowieso nicht darauf. Die Plätze, die Adsense auf den meisten Seiten einnimmt, sind die wertvollsten überhaupt und viele Webmaster würden mehr Geld verdienen, indem sie auf andere Projekte oder eigene Produkte verweisen.
3.
Ein weiterer Grund gegen Adsense auf diesem Blog sind die vielen unseriösen Anbieter im deutschsprachigen Geld-verdienen-im-Internet-Markt. Mehr als die Hälfte der Anzeigen sind nicht nur schlecht und unseriös, sondern einfach illegal. Ehrlich gesagt möchte ich nicht, dass meine Leser den Blog verlassen, um auf eine solche Seite zu gelangen.
Es schadet nicht nur dem gesamten Ansehen der Internet-Marketing-Branche Werbung für diese Leute zu machen, sondern führt letztendlich auch dazu, dass man selbst damit verglichen wird. Das Problem bei Adsense ist, dass man die Anbieter nicht prüfen kann oder dass es viel zu aufwendig ist.
Ab einem bestimmten Punkt schadet man sich mit Adsense im Blog selbst, denn wenn man eigene Produkte hat (und die sollte man haben…), ist es viel sinnvoller dadurch Geld zu verdienen. Jetzt wo ich darüber nachdenke, fällt mir auf, dass alle großen Blogs von Internet Marketing-Gurus in den USA KEIN Adsense verwenden (z.B. die Blogs von Yaro Starak, Rich Schefren, Jason Moffatt, Frank Kern, usw.).
Es ist irgendwie fast schon selbstverständlich geworden auf einen neuen Blog möglichst viel Adsense zu packen. Schließlich will man damit etwas verdienen. Aber langfristig könnte man dadurch weniger verdienen als möglich wäre, wenn man statt Adsense andere Möglichkeiten nutzen würde. In diesem Fall kostet Adsense Geld anstatt welches zu bringen.
4.
Der letzte Grund gegen Adsense auf diesem Blog ist, dass es nicht zu meiner langfristigen Strategie passt. Ich will, dass dieser Blog groß wird und viele Leser hat. Ich möchte allerdings nicht ein neuer John Chow werden
. Geld-im-internet-verdienen.biz soll vor allem dazu dienen meine Produkte im Bereich Internet Marketing zu verkaufen, meine Fachkenntnis unter Beweis stellen und eine möglichst große Emailliste in diesem Bereich aufbauen. Adsense stört bei dieser Strategie und jemand, der auf die Adsense-Anzeigen klickt, hätte sich möglicherweise für den Newsletter angemeldet, aber seine Aufmerksamkeit war nicht darauf gerichtet.
Dieser Blog bleibt also bis auf Weiteres (höchstwahrscheinlich für immer) adsensefrei. Was denkt ihr darüber? Nutzt ihr Adsense und habt ihr versucht ohne auszukommen?
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Ja, Siegmar. Ich möchte den kostenlosen GRATIS-Report "Geldmaschine Internet" und beim Internet Marketing Newsletter dabei sein.Ich hasse SPAM genauso wie Sie (vielleicht sogar mehr ;-) und versichere Ihnen Ihre Daten vertraulich zu behandeln und niemals an andere zu verkaufen. |

Gegen kontext-bezogene Werbung in Form von Textlinks ist unsererseits eigentlich nichts einzuwenden, es sollten aber auch dem Inhalt entsprechende Links angeboten werden, damit es auch sinnvoll und effektiv ist. Vielleicht ist ja adtube als Alternative etwas für dich. Wir laufen damit seit dem Sommer recht gut.
Nettes Blog Redesign und Glückwunsch zur Anti-AdSense Entscheidung. Mein Blog setzt auch keine AdSense Anzeigen ein
.
ich nutze adsense auch nur noch sehr wenig. auf einem blog habe ich es mit dem plugin Who Sees Ads am laufen, das dafür sorgt, dass regelmässige leser von adsense verschont bleiben, google-besucher aber einen schönen, dicken block zwischen überschrift und post bekommen.
Hey Haris,
neues Theme…gut gelungen!
Ganz auf AdSense verzichten, würde ich persönlich nicht. Bei Adsense heißt es sowieso immer “weniger ist mehr”. Vielleicht versuchst du es mal mit ganz dezenten Anzeigen.
Auch Stammleser zu verschonen kann eine Lösung sein.
Aber die Entscheidung liegt bei dir. Fazit: neues Theme sieht top aus!
Hallo Haris,
es ist sicher eine gute Entscheidung auf AdSence zu verzichten. Ich hab meine Seite http://www.versicherungschecks.de auch mal mit AdSence voll gehabt. Die Leute haben relativ viel auf die Werbungen geklickt, und ich wurde mit ein paar Cents zufriedengestellt – seit ich das Ding raus hab, machen mehr einen Versicherungsvergleich zur Autoversicherung (… und für mich bleibt mehr hängen).
Du wirst es glaube ich nicht bereuen!
Siegmar
Finde deinen neuen Beitrag wie immer wieder sehr informativ und ich stimme dir auch zu.
Ich fange trotzdem demnächst mit einer einzelnen Adsense Anzeige auf meiner Page an, einfach nur um die Serverkosten abzudecken und n paar Euro nebenbei zu verdienen bis das Produkt sich gut verkauft
Ich habe Adsense auch getestet. In meinem Blog bringt es nichts. Ich sehe es wie Du, und möchte meine eigenen Produkte verkaufen.
Bei anderen Projekten von mir ist Adsense aber unschlagbar gut.
[...] v. i. Internet: Adsense Ade!…und einige Tipps für Adsense Mal eine etwas andere Meinung zu AdSense, die durchaus seine Berechtigung hat. Ich teile sie zwar [...]
Man kann bei Adsense Anzeigen auch ausschließen!
Es kommt darauf an was man mit seiner Webseite bezweckt. Mir ist es lieber, dass sich die Besucher für meinen Newsletter anmelden oder eine Verkaufsseite besuchen als auf Adsense zu klicken.
Adsenseanzeigen auszuschließen nimmt zuviel Zeit in Anspruch. Ich will nicht auch noch die Anzeigen von Adsense verwalten müssen – außerdem würde beim Geld-im-Internet-verdienen-Markt die Hälfte wegfallen…
[...] Blogs habe ich es auch vor. Die Gründe, die gegen Adsense sprechen, habe ich schon im Beitrag Adsense Ade erläutert. In diesem Beitrag soll es mehr um eine allgemeinere Betrachtung [...]
Du hast recht, Adsense ist nicht für jede Seite zu empfehlen. Vor allem Webseiten mit Themen, die insgesamt nur niedrig bewertet sind, bringen kaum Geld pro Klick. Zudem macht der Einsatz von Adsense in meinen Augen nur Sinn, wenn man genügend Besuche am Tag hat oder das Thema so gewählt ist, dass vor allem Personen ohne großartige Internetkenntnisse die Seiten besuchen. Ich konnte es kaum glauben, aber in der Uni konnte ich vor kurzem mal wieder beobachten, dass Einige immer noch nicht Adsense-Anzeigen von normalen Inhalten unterscheiden können. Ich war wirklich überrascht….
Es wäre vielleicht noch eine Alternative, einfach eigene Textlinks (Affiliatelinks) im “AdSense-Design” auf seiner Seite anzubringen.
Dann wählt man selber aus, was man bewirbt, man kann auf ein neues Tab/neues Fenster verlinken und die Besucher können die Textlinks nicht ausblenden, indem sie z.B. alles von googlesyndication/doubleclick blocken. Natürlich kriegt man dann keine Provi pro Klick
Es gibt sowas auch fertig im Netz (FavAds), aber das läuft auch wieder auf einem Fremdserver …